Weitergehen

bedeutet

manchmal

weiter

gehen.

Gelaufene km seit 03/2021

Wie bist du denn auf diese Idee gekommen?

 

 Diese Frage wurde mir schon oft in meinem Leben gestellt: 

-als ich 1979 der jüngste selbstständige deutsche Buchhändler wurde…

 -als ich 1996 meine extrem erfolgreiche Karriere in einem deutschen Großkonzern in einem Moment beendete… 

-als ich 1998 meine Ausbildung als Reinkarnationstherapeut begann, um mich selbst zu heilen… 

 -als ich 2006 meine erste Nachhilfeschule gründete… 

 -als ich mich 2008 auf die Suche nach meiner spirituellen Heimat begab und sie in Hawaii fand… 

-als ich mich 2015 nach dem Unfalltod meiner jüngsten Tochter auf die Suche begab, um sie auf der „anderen Seite“ zu finden… 

 -als ich 2018 mein Unternehmen verkaufte, meine Heimatstadt verließ, nochmals beruflich neu durchstartete…um im Lockdown alles zu verlieren. 

 -alles? Nein.  

 -im Gegenteil.  Das Wichtigste durfte ich wiedermal behalten: MICH. 

 -Dann kam wieder eine Idee: 

 -ich werde dieses Mal freiwillig alles loslassen und laufen. Auf Wanderwegen, so weit mich die Füße tragen… 

 -Dir kommt gerade eine Frage in den Sinn? Ich kenne sie…  

 

Die ersten Wochen werde ich im Auto bzw. in Übernachtungshäusern schlafen. Dann wechsele  ich auf Schlafen im Zelt und damit auch den Rucksack. Anbei die aktuellen Packlisten. Die Hersteller bzw Marken liefere ich noch nach…wahrscheinlich 🙂

Rucksack ganz leicht

Schlafen in Auto oder Wohnung

Rucksack leicht

Schlafen im Zelt.

Am 22.03.2021 ging es endlich los. Trotz Wetter und Corona (oder gerade wegen?) Mitten im Lockdown und mit nächtlicher Ausgangssperre. Nun ja, nachts wollte ich eh nicht laufen.

Hier findest du den aktuellen Überblick über den Weg, der hinter mir liegt und die einzelnen Etappen. Folge dem link zu Komoot. Dort gibt es mehr Fotos, als in meiner Story auf Instagram. Ich hatte keinen Plan, wie weit und wie lange ich laufen würde. Letztlich ging die Laufsaison dann bis zum 5.12.2021. Mein Weg führte mich  1350 km über den Fernwanderweg E1 in Deutschland und über 1000 km an der holländischen Küste entlang und immer mal wieder ins Ruhrgebiet oder in den Schwarzwald.

Mein Hauptziel war: Einfach mal unterwegs sein, on the road. Heute entscheiden, wo ich Morgen sein werde. Gesund werden. Zeit mit mir zu haben und zu genießen. Dennoch „on the job“ sein. All das hat viel besser geklappt, als ich es mir gewünscht hatte. Natürlich ist viel geschehen, ich durfte so manche Herausforderung meistern, doch ich bin gewachsen.

Ich habe nicht die „Rentnernummer“ gemacht, sondern das ganze Jahr über den Freitag als Arbeitstag genossen, wenn ich „meine“ Coachees begleiten durfte: Dank Technik gab es Null Ausfälle, egal wo ich gerade war. Mein erstes Jahr als digitaler Nomade hat Lust auf mehr gemacht. Natürlich gibt es seitenweise zu berichten. Ein Buch ist geplant. Viele Fotos und Eindrücke findest du schon jetzt auf Instagram.

 

Der erste Testlauf erfolgte im Herbst 2020 auf dem Heidschnuckenweg.

Dass dieser ein Teil des E1 ist, war damals reiner Zufall.

Wie das so ist, mit den Zufällen…

 

 

Wie geht es weiter in 2022? Kurz: Ich gehe wieder auf die Straße.

 

Zur Zeit bin ich in der Winterpause und organisiere mich. Ich werde wieder viel laufen. Und ich mag dieses Jahr den Radius erhöhen. Mehr jenseits der deutschen Grenzen sehen und erleben. Deshalb wird Eddie, der Jeep, mich mehr begleiten als in 2021 und, nun ihr werdet sehen. Spätestens Anfang März will ich wieder „on the road sein“…